CD-Review - Snooze Buttons

13. März 2009 – 11:36 von Jens

Snooze Buttons | myspace.com/snoozebuttonsSie wollen facettenreich und anders klingen. Sie wollen Musik machen, die es so noch nicht gab. Leider wird Snooze Buttons genau das zum Verhängnis. Auf der Suche nach einem neuen, noch nie dagewesenen Sound verlieren sie sich auf ihrem Debütalbum „Mute Me“ irgendwo zwischen Alternative, Pop und Melodic Rock und schaffen es nicht, bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Das ist sehr schade. Denn die Ansätze sind gut, doch es fehlt durchweg die letzte Konsequenz in der Umsetzung.

Snooze Buttons | myspace.com/snoozebuttonsSo sollten alle Songs deutlich mehr nach vorne gehen. Die fehlende Dynamik lässt „Mute Me“ schnell eintönig klingen. Gerade die schnelleren Lieder müssen rotziger sein. Es fehlt einfach der Moment, der einen zwingt, morgens die Schlummertaste zu drücken, um noch ein paar Minuten liegen zu bleiben und der Platte zu lauschen. Dies liegt sicherlich an den noch nicht ausgereiften musikalischen Fertigkeiten der vier Musiker.

Allerdings haben die Jungs von Snooze Buttons auch ein Durchschnittsalter von unter 18 Jahren. Potenzial ist bei Kaan Bulak (Guitar/Vocals), Philipp Gauckler (Guitar/Vocals), Raphael Janzer (Bass) und Danny Mader (Drums) vorhanden. Es gilt dieses nur richtig herauszukitzeln.


Snooze Buttons | Mute MeTracklist zu Mute Me:

01. L.S.D.
02. Mute Me
03. Tell Me Why
04. On The Border
05. So Jane
06. Snooze Button
07. Until I’m Sober
08. Superfluous
09. Still
10. Chanson


Snooze Buttons | myspace.com/snoozebuttonsDenn dass Snooze Buttons Gas geben können, bewiesen die vier Stuttgarter bereits eindrucksvoll beim Nachwuchswettbewerb „Emergenza“, wo sie das Publikum überzeugten und bis ins regionale Finale einzogen. Nun gilt es den Schwung von der Bühne beizubehalten und mit aufs nächste Album zu nehmen. Denn aller Anfang ist bekanntlich schwer…

Das Debütalbum „Mute Me“ erschien im Oktober 2008 und ist direkt bei der Band erhältlich. Auf ihrer MySpace-Seite gibt es den Bonustrack „Unhidden“ kostenlos als Download. Anspieltipps sind der Titelsong „Mute Me“ sowie die Ballade „So Jane“.


Reinhören bei Snooze Buttons: myspace.com/snoozebuttons

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  1. Ein Kommentar zu “CD-Review - Snooze Buttons”

  2. Schade, dass man nur zwei Songs auf der Myspacepage hören kann. Mir gefallen die Harmonien.

    von alice hive am Mrz 16, 2009

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