Da bin ich Fan von…

2. Dezember 2007 – 13:45 von Sven

Was soll ich anderes sagen, als: “Es war mal wieder klasse und sehr, sehr unterhaltsam”. 1996 sah ich ihn zuletzt auf der Bühne – nicht, dass er bis dato nicht auftrat oder im Verborgenen blieb, sondern vielmehr meine Gelegenheiten sich rar verhielten, den gebürtigen Hamburger mit Onkel aus Elmshorn, live bewundern zu können.

Über sehr gute zwei Stunden in einer Location, die nicht besser hätte sein können, gab sich das “akustische Duo” via Witz, Charme und Engagement dem bereitwilligen Publikum hin.
Die Rede ist hier von Stefan Stoppok mit derzeitigem Tourkollegen und Bass-Virtuosen Reggie Worthy.

Stoppok und WorthyDie aktuelle Tour der Beiden, gestern in dem Stadttheater Elmshorn, es war der 4. Auftritt und Abend in der Formation Stoppok & Worthy dieses Jahres, glänzte an Unterhaltungswert. Herr Stoppok kam gewohnt gutlaunig und liebenswert auf die Bühne, bot die jeweiligen Nummern mit hinreichend Geschichten und Anekdoten dar und war sich auch für ein bisschen “Schusseligkeit” nicht zu schade, welche bisweilen aber auch zu einer grandiosen Bestätigung seiner unvergleichlichen humoristischen Ader pendelte.

Das gespielte Set an Songs beinhaltete Bewährtes und Neues. Laut Stoppok behielten sie sich vor keine Balladen zu spielen, dafür um so mehr eine gut abgestimmte Variation über Ernsthaftigkeit zum Witzigem. Inprovisationen in den Songs und auch in den Reaktionen gegenüber des Publikums, sowie die Leistung von Herrn Worthy verblüfften mich häufiger, als es mitzählbar gewesen wäre.

In der zweiten Zugabe verhedderte Stoppok sich in der Erinnerung zu den Akkorden von dem “Kühli-Song” so herrlich, dass er spontan das Elmshorner Publikum fragte, ob nun die Nummer trotzdem durchgezogen werden soll oder es ihm gar ermöglicht werden könne zu etwas anderem überzugehen, indem er sogar Lied-Wünsche entgegen nahm. Stoppok zog durch, lies die Menge dann auch den “Kühli-Refrain” singen und wirkte trotz allgemeinem Alkoholverbot im Saal dennoch glücklich.

Ganz gegen meine sonstige Art, und wahrscheinlich auf Grund der Plätze vorn in der 3. Reihe, liess ich mir es nicht nehmen, mir den “Wetterpropheten” zu erbitten. Und siehe da, der sonst durch Eigenwilligkeit strotzende Stefan Stoppok gab uns eine so hinreissende Variante des Songs, welche mich nun nach gut und gerne über 10 Jahren mindestens über die nächsten 10 weiteren hinweg trösten wird.

In diesem Sinne:
“Ich kann dir nicht sagen, wohin es jetzt geht und woher der Wind weht – ich bin kein Wetterprophet “ – danke Herr Stoppok, danke Herr Worthy – auch ich erscheine gerne wieder. Und zwar bestimmt im kommenden April zur Tour des neuen Stoppok-Albums, diesmal auch mit kompletter Band im Gepäck. – Also, nicht ich jetzt, sondern der Stoppok.

Die aktuellen Tourdaten von Stoppok und Worthy auf stoppok.de unter Termine: stoppok.de

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