Dear Paris

20. Dezember 2008 – 20:05 von Jens

Dear Paris | www.dearparis.de„Paris ist eine sehr vielseitige und kontrastreiche Stadt. Wie viele Großstädte hat sie zwei Gesichter: Paris steht sowohl für Romantik als auch für Party. Das trifft auch auf unsere Musik zu.“
Dear Paris aus Stuttgart spielen facettenreichen Indie-Poprock. Im Interview mit youbloom.de machen Stefan Bächle (24, Vocals/Percussion), Michael Kreibohm (23, Guitar/Synth/Vocals), Gert Sluiter (19, Bass) und Benjamin Häußler (21, Drums/Percussion) daher auch deutlich: „Unser Name hat nichts mit Paris Hilton zu tun, denn die ist eben nicht so vielseitig.“

Im August 2008 gegründet, sehen Dear Paris ihre Chancen als junge Band Erfolg zu haben sehr realistisch. „Generell stehen diese definitiv schlechter als anderswo. Das trifft sowohl auf Stuttgart als auch auf Deutschland zu.“ Die Lust daran Musik zu machen, ist bei Dear Paris trotzdem ungetrübt, wie sie youbloom.de bei einem Besuch im Proberaum verrieten. „Es gibt mehr Förderprogramme für junge Bands, mehr und bessere Auftrittsmöglichkeiten und vielleicht genau deshalb auch mehr Bands als noch vor einer Weile. Zumindest auf lokaler Ebene scheint es also besser zu werden.“


youbloom: Wenn man sich eure Musik anhört, erweckt es den Eindruck, dass eure Songs nicht einfach so entstehen, sondern ihr euch konkrete Gedanken macht.
Dear Paris: Es ist uns wichtig, dass die Musik sowohl dem Publikum als auch uns Spaß macht. Unsere Lieder sollen sowohl fordernd als auch eingängig sein. Dabei versuchen wir stets eine gewisse Spannung zu erhalten. Gerade der Aspekt das Publikum zu begeistern, ist schon beim Songwriting sehr wichtig. Bei der Entstehung einer jeden Songidee machen wir uns Gedanken, ob das Lied später tanzbar ist.

Dear Paris | www.dearparis.deJede Band ist von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Sicherlich auch ihr.
Das stimmt. Uns inspirieren Bands aus sehr vielen verschiedenen Genres. Die Bandbreite reicht musikalisch von Tokyo Police Club über The Killers, Norther, Klaxons bis hin zu The Rapture. Beim Gesang sind es eher Oasis, The Strokes oder Jeff Buckley.

Bei MySpace kann man euer Demotape kostenlos herunterladen. Wo habt ihr die 4 Songs aufgenommen und wer hat sie geschrieben?
Die ersten Demos haben wir ohne großen Schnickschnack am Laptop aufgenommen - mit Amp-Simulationen und programmierten Drums. Das erschien uns als beste Lösung, um auf die Schnelle vorzeigbare Aufnahmen zu produzieren. Michael Kreibohm schreibt die Songs, von Stefan Bächle kommen die Gesangslinien und Texte.

Der nächste Schritt wäre die Veröffentlichung eines Albums…
Wir schreiben konstant an neuen Songs und sind immer noch dabei, unseren Sound zu finden. Wir können es uns aber gut vorstellen im kommenden Jahr professionelle Aufnahmen für eine EP oder ein Album zu machen.

Zwei von euch studieren bzw. gehen zur Schule und zwei arbeiten. Findet ihr trotzdem die Zeit regelmäßig zu proben?
Momentan proben wir durchschnittlich einmal die Woche. Da wir das Songwriting zu Hause erledigen, reicht das vollkommen aus. Bei den Proben geht es dann nur darum sich einzuspielen und auf Gigs vorzubereiten. Praktischerweise können wir bei unserem Drummer Benjamin Häußler im Keller proben.

Jeden Künstler zieht es auf die Bühne. Euch wird es da bestimmt nicht anders gehen.
Das ist richtig. Momentan sind wir wirklich heiß darauf, die ersten Konzerte zu geben und unsere Songs live auszuprobieren.

Wo wird man euch in nächster Zeit live sehen können?
Wir werden einige Gigs in Stuttgart spielen. Hauptsächlich in kleinen Bars und Jugendhäusern, da wir erst einmal ein regionales Publikum erreichen möchten. Die aktuellen Termine findet man auf unserer Website (www.dearparis.de).


Wir danken Dear Paris für das interessante Gespräch.

Reinhören bei Dear Paris: myspace.com/dearparis

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