Misery Speaks

22. März 2009 – 19:33 von Basti

Misery Speaks | www.miseryspeaks.comSie haben es mehr als einmal bewiesen und in ihrer über fünfjährigen Bandgeschichte bereits häufig für nachhaltigen Eindruck gesorgt. Ihre Mission ist Death Metal mit eingängigen und eleganten Melodien, trashigen Elementen gepaart mit zahlreichen Breakdowns.
Nach mehreren personellen Um- und Neubesetzungen ging es für Misery Speaks alias Janosch Rathmer (drums), Stephan Gall (guitar), Florian Füntmann (guitar) Przemek Golomb (vocals) und Martin Grossmann (bass) Anfang des Jahres ins schwedische Pärlby ins Studio.

Ende April diesen Jahres legen Misery Speaks aus Münster jetzt nach und wollen ihren Status in der Landschaft des Metals festigen.

Nach ihrem Debüt Misery Speaks (2006) und ihrem sehr überzeugenden Nachfolger Catalogue Of Carnage (2008) gehen die Jungs mit ihrem dritten Werk an den Start. Am 24.4.2009 erscheint Disciples of Doom (Drakkar/Sony) in den Plattenläden unseres Vertrauens.


Tracklist zu Disciples of Doom:
Disciples of Doom (VÖ 24.April 09, Drakkar/Sony Music)

01 Out of the Unknown
02 Burning Path
03 End up in Smoke
04 A road less travelled
05 Disciples of Doom
06 Obsessed
07 Black Garden
08 Fragile
09 The Swarm
10 Into the Unknown


Out of the Unknown… – nach dem Hören des 1:49 minütigen Openers ergibt sich dem Zuhörer ein erster wager Vorgeschmack auf das, was einen wohl erwarten wird. Auf zu Neuem, Unbekannten so könnte, wenn es eines gibt, das Motto dieses neuen mächtigen Longplayer der Münsteraner beschrieben werden. Misery Speaks überraschen im positiven Sinne.

Misery Speaks (by Axel Jusseit)Mit End Up in Smoke, The Burning Path und A Road Less Traveled begleiten sie den Hörer in die, bis dahin unbekannten Sphären des Grooves und beeindrucken durch Vielfältigkeit und Kreativität. Przemek Golomb (ehemals Seventh Seal Broken), als neuer Frontmann, integriert sich beinahe nahtlos in den Sound der Band und erhöht dabei durchaus dessen Gesamtheit.

Obwohl diesmal in Schweden eingespielt, zeigen sich die Musiker fernab des sonst gewohnten schwedischen Charakters. Insgesamt sind auf dem Album zehn Songs vetreten, die einem direkt ins Ohr springen und schwer nach vorne gehen. Mit bekannt heftigem Geknüppel bringen sie den Hörer durch ihr drittes Werk, wobei sie hier eindeutig den Rockfaktor erhöht haben. Allem voran Obsessed macht hier seinem Namen alle Ehre und kann einen schlagartig in den Bann ziehen.

Into the UnknownMisery Speaks schaffen es durchaus mit ihrem neuen Werk nachhaltig zu beeindrucken. Sie machen deutlich, dass das Beschreiten neuer Wege mit einer gewissen frischen Portion kreativer Entschlossenheit machbar ist, ohne den eigentlichen Weg aus den Augen zu verlieren. Discipline of Doom wird auf alle Fälle ein Stück dazu beitragen, dass nicht Schweden, sondern mehr und mehr Deutschland zum Neckar des melodischen Death Metal werden könnte.


Die Tourdaten von Misery Speak lesen sich wie folgt:

24. Apr. 2009 - “DISCIPLES OF DOOM” ALBUM RELEASE!, Europe
02. Mai. 2009 - Gleis 22 “RECORD RELEASE SHOW”, Münster
21. Mai. 2009 - Legacy Fest, Dessau
22. Mai. 2009 - Summer Nights Festival, Burg Frauenstein (AT)
18. Sep. 2009 - Metal Invasion Festival, Ruhstorf/Passau
19. Sep. 2009 - Metal Invasion Festival, Ruhstorf/Passau
09. Okt. 2009 - Schuhfabrik w/tba, Ahlen


Reinhören bei Misery Speaks: myspace.com/miseryspeaks
Offizielle Bandwebsite: www.miseryspeaks.com

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  1. Ein Kommentar zu “Misery Speaks”

  2. Lol, die Myspace-Page ist aufgemotzter als die Webseite. Mein Anspieltipp: Casted By Halo.

    von alice hive am Mrz 25, 2009

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